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Wir Babyboomer
Unser Leben - wie es war,
wie es geworden ist,
wie es wird.



 

Earthrise William Anders - NASA.jpg

William Anders machte dieses Foto während der ersten Mondumrundungsmission der NASA. Die Mission diente zur Vorbereitung auf die Mondlandung am 20. Juli 1969.

Die Erde umgeben von unendlich viel NICHTS.
 
Die Aufnahme erlangte Kultstatus. Sie wurde zum Symbol für die Fragilität der Erde und wird von vielen sogar als ein Auslöser für die Umweltschutzbewegung angesehen.

Das Universum existiert seit ca. 14 Milliarden Jahren und besteht inzwischen aus 4 Milliarden Galaxien. Unsere Heimatgalaxie - die Milchstraße - beheimatet ca. 100 Millionen Planeten. Unser Heimatplanet Erde ist einer von ca. 400.000.000.000.000.000 Planeten im Universum.

 

Es hat 4 Milliarden Jahre gebraucht bis die Erde von einem lebensfeindlichen Ort zu einem -  wahrscheinlich einmaligen - Paradies des endlosen Universums wurde. Damit hier Leben möglich wurde, brauchte es ein glückliches Zusammentreffen von einigen lebenswichtigen Faktoren: Der richtige Abstand zur Sonne sorgt für eine erträgliche Temperatur. Das Wasser dient als Lebensspender. Die Atmosphäre schützt vor der tödlichen Weltraum-Strahlung. Über Millionen von Jahren wurde das Leben immer vielartiger und der Boden immer fruchtbarer.

Die Erde hat einen Durchmesser von 12.742 Kilometer. Aber es sind nur wenige Zentimeter fruchtbarer Humusboden an der Erdoberfläche von der wir alle leben. Der voranschreitende Klimawandel mit Dürre, Wind und Überschwemmungen verursacht eine immer stärkere Bodenerosion. Damit wird uns schleichend die Lebensgrundlage entzogen. Den Neuaufbau eines Millimeter Humusbodens braucht mindestens 100 Jahre.

Vor 300.000 Jahren entstand der moderne Mensch. Bis 1960 hat es gebraucht, daß 3 Milliarden Menschen die Erde besiedelten. Und jetzt wird es nur ein Babyboomer-Leben brauchen, bis es im Jahr 2050 9 Milliarden werden. In der gleichen Zeit explodiert ebenfalls die globale Industrialisierung - und somit der Ressourcenverbrauch, die Bodenerosion und -versiegelung, die Natur- und Artenvernichtung, die Vermüllung - insbesondere durch die neuen Kunststoffe - und die CO2-Emissionen in die Atmosphäre.

Die globale Übervölkerung in Kombination mit der Industriealisierung ist das größte Problem des Planeten Erde. Und wir Babyboomer sind Teil des Problems.

Treffen sich 2 Planeten. 

Sagt der Eine: Du siehst aber schlecht aus. Was hast Du?

Darauf antwortet der Andere: Menschen. 

Der Eine: Hatte ich auch. Das vergeht.

Geschwister

Wir Babyboomer wurden in eine sichere, heile Welt hineingeboren. Kein Krieg, kein Hunger, keine Armut. In Norddeutschland auf dem Land waren wir frei, wie man nur frei sein konnte als Kind. Bis zum 10. Lebensjahr war ich in jedem Haus meines Heimatdorfes. Und überall waren wir Kinder willkommen. Wir waren Teil einer breiten Mittelschicht mit guten Bildungs- und Aufstiegschancen.

Als Teenager kam der Umzug nach Berlin - ins Zentrum des kalten Krieges, umgeben von Mauer, russischen Kasernen und DDR. Berlin war cool. Berlin war voll mit Spuren der jüngsten deutschen Geschichte, die uns immer wieder in ihren Bann zog. Egal ob aus Oma`s Erzählungen oder in der Schule. Berlin war SMOG - verursacht durch unendlich viele Auspuffrohre und Schornsteine. Berlin war immer ein kleinwenig Angst vor dem heißen Krieg – schwerpunktmäßig ausgetragen an der Schnittstelle zwischen Ost und West mit einem mehrfachen Overkill-Arsenal an Atomwaffen. 

 

Berlin war aber auch der 9.11.1989 – der Fall der Mauer. Aus dieser Angst und einer 40-jährigen Unterdrückung entlud sich explosionsartig eine einzigartige Freude. Das Unmögliche wurde plötzlich möglich. WEST und OST wuchsen zusammen. Friedlich.

Wir Babyboomer waren immer viele. Viele Ausbildungs- und Studienplatzsuchende. Viele Arbeitssuchende. Und nun auch viele Rentner.

 

Wir sind aufgewachsen mit amerikanischen Filmhelden, Musiklegenden und Status definierenden Produkten.

 

Bis heute führen viele von uns ein weitestgehend sorgenfreies Leben. Das Babyboomer-Lebensgefühl wird überwiegend geprägt von Freiheit, Leichtigkeit, Konsum und gesellschaftlichen Aufstieg.

Die Wenigsten haben sich viele Gedanken darüber gemacht, was wir dem Planeten Erde und den nachfolgenden Generationen alles antun.

So wurde zeitgleich mit uns Babyboomern ein neues Material geboren: Plastik. Rasend schnell hat es sich in alle Lebensbereiche breit gemacht. Das gefährliche an Plastik: Ein Teil des Plastiks zerfällt in winzig kleine Partikel - und es macht sich dann unkontrolliert weiter in alle Bereiche des Lebens breit. Jedes Lebewesen nimmt es mit jeden Schluck Wasser, mit jeden Bissen Nahrung und mit jedem Atemzug Luft in seinen Körper auf. Über das Blut wird es in alle Organe verteilt. Wir Europäer nehmen alle 3 Monate eine Chipkarte an Mikroplastik in unserem Körper auf. Körpereigene Abwehrmechanismen auf Fremdkörper funktionieren bei Plastik nicht. Es reichert sich im Körper an. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind noch weitestgehend unerforscht.

Entdeckt wurde das alles erst 2018 als in Wien der Wissenschaftler Philipp Schwabl auf die Idee kam, mal zu prüfen, welche Auswirkungen Mikroplastik auf den Menschen hat. Die schockierenden Erkenntnisse werden in der ARTE Dokumentation HOMO PLASTICUS gezeigt. Das gesellschaftliche und politische Interesse daran hält sich bis heute allerdings in Grenzen.

Dringend bräuchten wir ein einfaches Mikroplastik-Nachweissystem für Luft, Wasser und Nahrung. Damit würde das Problem endlich sichtbar und langfristig lösbar. Außerdem benötigen wir mehr Wissen über Mikroplastik, Feinstaub, Asbest und dessen Auswirkungen auf das Leben.

 

Die KI sieht einen eindeutigen Zusammenhang zu dem

exponentiellen Anstieg von Allergien und Unverträglichkeiten seit den 50er Jahren. Seitdem wurden über 350.000 !!! neue Chemikalien eingeführt, die die Schutzbarriere von Haut und Schleimhäuten schwächen. Feinstaub bindet Allergene, die tiefer in die Atemwege gelangen und Asthma auslösen können. Die steigende Zahl an Allergikern weltweit (schon ein Drittel der Europäer, Prognose bis zu 50 % bis 2050) zeigt, dass Allergien eine „Zivilisationskrankheit“ geworden sind, die durch veränderte Lebens- und Umweltbedingungen ausgelöst wird, wobei auch die Anfälligkeit für Nahrungsmittelallergien zunimmt.

Ebenfalls zeitgleich mit den Babyboomern entstanden die Atomkraftwerke. Um für eine kurze Zeit Strom zu produzieren, wurde hoch radioaktives Material produziert, daß dann eine Million Jahre gefährlich vor sich hin strahlt. Das ist 3 mal so lang, wie es den modernen Menschen auf der Erde gibt. Für ein Ende des Wahnsinns haben sich zumindest viele Menschen engagiert.

Als der Club of Rome in den 70er Jahren die Grenzen des Wachstums aufzeigte, wurde das lange Zeit ignoriert. Auch die in den 70er Jahren aufkommende Umwelt-, Friedens-, Anti-Atom- und Frauenbewegung – aus denen später die GRÜNEN hervorgingen – blieben lange politisch machtlos.

Erst Ende des Jahrtausends bildeten Sie mit der SPD - unter Schröders Führung - die rot-grüne Bundesregierung.

 

Die erste Energiewende wurde eingeleitet. Raus aus der Atomkraft. Rein in die Erneuerbaren. Deutschland wurde dessen Vorreiter. Die nachfolgende schwarz-gelbe Regierung stoppte diese Entwicklung schnell wieder. Seitdem haben die Chinesen die Vorreiterrolle übernommen.

Ein Babyboomer ist im Laufe seines Lebens für die Emission von 1.000 Tonnen CO2 verantwortlich. Einmal in der Atmosphäre angelangt, trägt ein Großteil des CO2 über 1000 Jahre zu den Klimaveränderungen bei. Apokalyptische Hitzeperioden, Dürren, Brände, Überflutungen, Stürme sind die Folge.

 

Der apokalyptische Klimawandel

Wildes Feuer

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich 2015 mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens verpflichtet, daß jeder Deutsche seine CO2-Emissionen von über 10 Tonnen pro Jahr auf unter 1 Tonne pro Jahr reduziert.

Es gab nur eine kurze Zeit - um das Jahr 2021 - in der die Hoffnung aufkam, daß die Menschen in Deutschland gegen den Klimawandel gemeinsam ankämpfen würden. Fridays for Future,  Klimawandel-Katastrophe im Ahrtal, Nobelpreis für deutschen Klimaforscher, Klimaschutzurteil des Bundesverfassungsgerichtes, Start der Fortschrittsregierung mit den Grünen. 

 

Auch ich habe mich von dieser Aufbruchstimmung - nach 16 Jahren Merkel - mitreißen lassen und das weltweit erste ENERGIEWENDE CENTER eröffnet.

Das ENERGIEWENDE CENTER bot Lösungen zur Erreichung der geforderten drastischen CO2-Reduzierungen an. Der Grundgedanke dahinter war: Ein E-Auto ist klimaschonender als ein Verbrenner-Auto, ein E-Roller als ein E-Auto, ein E-Scooter als ein E-Roller und ein E-Bike als ein E-Scooter. 

 

Bereits damals war China führend in der E-Mobilität auf 2-Rädern. Diese Produkte wurden von Partnern auf den europäischen Markt angepasst und im ENERGIEWENDE CENTER zum Probieren und Kaufen angeboten. Leider waren die Menschen nicht bereit, ihr Auto aufzugeben – auch nicht bei einem Benzinpreis von € 2,50.

Darüber hinaus war das ENERGIEWENDE CENTER als regionales Zentrum für die TRANSFORMATION in die E-WELT gedacht. Hier sollten alle Beteiligten (Hersteller, Händler, Handwerker, Berater, Finanzierer, Endverbraucher) zusammenkommen, um die Transformation möglichst effizient umzusetzen. Die Beteiligten waren jedoch nicht zu Veränderungen bereit.

Allgemein galt: Als den Menschen bewusst wurde, daß der Kampf gegen den Klimawandel mit erheblichen persönlichen Veränderungen verbunden sein würde, regte sich schnell breiter Widerstand.

 

Betroffene der Klimawandel-Katastrophe im Ahrtal berichten, daß die Flut - ausgelöst durch sintflutartige Niederschlagsmengen von bis zu 200 mm / m2 innerhalb von 2 Tagen - von den Betroffenen gar nicht so sehr als Folge des Klimawandels angesehen wird. 135 Menschen - Verwandte, Freunde, Nachbarn, Kollegen - starben, 9000 Gebäude und 100 Brücken wurden stark beschädigt oder zerstört, der wirtschaftliche Gesamtschaden beträgt über 40 Milliarden Euro - und trotzdem hatte die Flut keine nennenswerten Verhaltensänderungen zur Folge. 4 Jahre nach der Katastrophe fahren dort nicht weniger Verbrenner-Autos, es wird nicht weniger mit Beton gebaut und es werden auch nicht weniger Flugreisen gebucht als anderswo.

 

Inzwischen ist Engagement in Resignation, Klimarettung in Wirtschaftsrettung, shine sun shine in drill baby drill umgeschlagen. Die Grenzen des Wachstums werden wieder weiter ignoriert. Die Bewahrer haben wieder die Macht übernommen. MONEY FIRST - IS BACK AGAIN. Zuerst in den USA – und nun auch in Deutschland.

Die einst als Fortschrittskoalition angetretene Regierung aus SPD, Grünen und FDP wurde gnadenlos von den Bürgern abgestraft. Politischen Fortschritt wird es so schnell wohl nicht wieder in Deutschland geben. Das tut sich keiner mehr an.

Der neue Kanzler ist kein Visionär, kein Stratege, kein Macher, kein Menschenfreund, kein Landesvater, kein Weltverbesserer und nicht einmal ein Sympathieträger. Er ist ein Lobbyist des Geldes. Noch vor seinem Amtsantritt sorgt er dafür, daß er über eine noch nie dagewesene Menge an Geld verfügen kann. Der Mensch hat wohl unter ihm nur noch eine stark geschwächte Lobby - der Planet Erde wahrscheinlich gar keine mehr.

2025 aktualisieren nur 10 von 195 Staaten des Pariser Klimaabkommens fristgemäß ihre Klimaschutzpläne. Deutschland ist nicht dabei. Wird damit endgültig aus dem „Kampf gegen den Klimawandel“ ein „Leben mit dem Klimawandel“? Ist das das Ende eines stabilen Klimas?

 

Wird das die größte Niederlage von uns Babyboomern?

 

Die neue E-Welt

Energiewende Center E-Mobilität

Geblieben sind die E-Autos. Sie begeistern durch ihre Beschleunigung, Digitalisierung, Klimafreundlichkeit, geringe Geräuschentwicklung, geringe Werkstattkosten und geringe Energiekosten – bei eigener Stromproduktion mit Solarmodulen. Für die überwältigende Mehrheit der Fahrten ist die Reichweite auch vollkommen ausreichend.


Geblieben sind auch die Solarmodule. Solarstrom ist sauberer und billiger als Kohle- und Atomstrom.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Kapazitätszuwachs beim Strom auf dem Planeten Erde lag:

  • 2022 bei 80 Prozent

  • 2023 bei 86 Prozent

  • 2024 bei 92,5 Prozent

Fast zwei Drittel dieses Zuwachses entfielen auf China, die G7-Nationen trugen zusammen nur 14,3 Prozent bei. Viel zu gering wachsen die Erneuerbaren – noch – in vielen Schwellenländern. Aber das wird sich ändern, denn Photovoltaik, Speicher und E-Mobilität auf zwei Rädern sind gerade dort eine unschlagbar günstige Kombination.

Solarstrom und E-Mobilität haben eine gemeinsame Erfolgsbasis: Sie sind BESSER UND BILLIGER als das Bestehende. Und sie sind elementare Bestandteile der zukünftigen E-Welt.

Damit China zur Weltmacht aufsteigt, verfolgt deren entscheidungsstarke Führung konsequent einen simplen, langfristigen, pragmatischen Masterplan: Verändern statt bewahren. E-Welt statt Öl-Welt. Immer billigere Solarenergie statt immer teurere Ölenergie. Sauber statt dreckig. Leise statt laut. Technologieexport statt Energieimport. Yuan statt Dollar. China statt USA.

Es ist immer mehr Chinas Großmachtstreben und immer weniger die Klimarettung, die die technologische Entwicklung in Richtung E-Welt vorantreibt. Daran wird sich auch nichts Grundlegendes ändern, wenn USA, Europa und Deutschland zum wiederholten Mal die Priorität für Klimarettung - und somit dessen Technologieentwicklung - deutlich herabsetzen. 

 

China wird es triumphierend zur Kenntnis nehmen – wohlwissend, daß deren entschlossener, geradliniger Entscheidungs- und Umsetzungsprozess dem Zick-Zack-Kurs des Westens deutlich überlegen ist.

 

China entwickelt sich somit unaufhaltsam zur Führungsmacht der E-Welt. Jedes E-Auto, jedes E-Motorrad, jeder E-Roller, jeder E-Scooter, jedes E-Bike, jede E-Heizung, jedes PV-Modul, jedes Windrad und jeder E-Speicher stärken Chinas Position in der Welt.

Die geplante Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com ist nur folgerichtig. China erhält somit die Entscheidungsgewalt über die angebotenen Produkte der E-Welt in großen Teilen Europas. Das wird nicht nur den Handel in Europa verändern, sondern Europa insgesamt - und natürlich Chinas Position im Kampf neue E-Welt gegen alte Öl-Welt.

Der Youtube Kanal Wunderwelt zeigt Chinas Zukunftstechnologien. Auch wenn bei weitem nicht alles so schnell Realität wird, wie es angekündigt wird, so hinterlässt es doch ein Gefühl der Rückständigkeit in Europa.

 

Die alte Öl-Welt

Image by Sam Warren

Öl und Gas werden weltweit überwiegend in Dollar bezahlt. Das stärkt den Dollar und sichert den Wohlstand in den USA. Jeder Liter Öl und jeder Kubikmeter Gas, der weniger verbraucht wird, schwächt Amerikas Position in der Welt. Langfristig braucht die USA riesige Mengen an Ersatzrohstoffen, die in Dollar bezahlt werden, um dem entgegenzuwirken und es braucht wieder mehr eigene Wertschöpfung im Land. Die Strategie mit der das umgesetzt werden soll heißt AMERICA FIRST.

Spätestens jetzt wird klar: Energie = Geld = Macht

 

Die Führungsmacht der Öl-Welt löst mit AMERICA FIRST in immer mehr Ländern eine AMERICA-LAST-REAKTION aus – selbst bei dessen engsten Verbündeten. Der neu gewählte Präsident der USA – und somit auch der Führer des Westens – verhält sich, als würden für ihn Menschlichkeit, Anstand, Partnerschaften, Verlässlichkeit, Berechenbarkeit, Wissenschaften, Klima, Natur, Demokratie, Verträge, Gesetze, Gerichtsurteile und sogar die Verfassung keine Bedeutung haben. Es entsteht der Eindruck, daß er nur ein Recht akzeptiert. Das Recht des Stärkeren.

Diese Situation lässt insbesondere die BRICS-Staaten noch enger zusammenrücken und sich noch schneller von den USA abwenden. Das führt vor allem zu einer aufkommenden De-Dollarisierung der Weltwirtschaft, die die bisherige Weltleitwährung immer weiter schwächt.

Innerhalb des amerikanischen Volkes formiert sich dagegen bisher kein breiter Widerstand. Wenn Widerstand - dann nur bei drohenden steigenden Lebenshaltungskosten. Damit wird das Wertefundament - auf dem die Wertegemeinschaft des WESTENS beruht - in kürzester Zeit zerstört.

Plötzlich wird das Undenkbare denkbar: Das Ende des WESTENS. In der Babyboomer-Brust ertönt ein innerer Aufschrei: Das kann doch nicht sein – Europa und Amerika gehören doch zusammen. Der Westen ist doch unsere Welt.

Nun gibt Amerika dem rohstoffarmen Europa den Laufpass. Zu alt. Zu schwach. Zu unattraktiv. Für Amerika sind in Europa nur noch die 450 Millionen Konsumenten, Deutschlands drittgrößte Volkswirtschaft und Grönlands Bodenschätze von Interesse. Der WESTEN zerfällt - wie einst die Sowjetunion. 

 

Der Ukraine-Deal - oder treffender: der Energie- und Rohstoff-Deal - zwischen Trump und Putin wirkt dabei als Zerfallsbeschleuniger. Das rohstoffreiche Russland (inklusive der rohstoffreichen anektierten ukrainischen Gebiete) ist ein natürlicher Verbündeter der USA im Kampf alte Öl-Welt gegen neue E-Welt. Die abgehörten Gespräche zwischen dem amerikanischen und russischen Unterhändler des 28-Punkte-Friedensplans ist ein weiteres Indiz dafür.

 

Vorbei sind die Zeiten als es um das Gute gegen das Böse, Kapitalismus gegen Kommunismus oder Demokratie gegen Autokratie ging, wie wir Babyboomer es ein Leben lang kannten.

Der deutsche Politiker Wolfgang Bosbach hat mal folgenden Spruch geprägt: "Wer nichts im Boden hat, der muß was in der Birne haben". Der Satz gilt auch umgekehrt. Wer nichts in der Birne hat, muß was im Boden haben. Russlands wirtschaftliche Stärke basiert auf den Energie- und Agrarrohstoffen. Öl, Gas, Kohle, Holz, Metalle und Weizen. Es hat nichts anderes, was andere haben wollen.

 

Mit einer globalen Abkehr von fossilen Energieträgern verliert Russland langfristig auch noch die verbliebene wirtschaftliche Stärke. Mit dem Ukrainekrieg wurde der ganzen Welt bereits der Verlust der militärischen Stärke offenbart. Als größtes Land der Welt bleiben dann nur noch die Agrarprodukte und ein paar weitere Rohstoffe.

 

Das sind keine wirklich guten Zukunftsperspektiven für eine ehemalige Großmacht. Aber genau hier liegt die Lösung für ein friedliches Miteinander in Europa. Zu Beginn seiner Amtszeit hat Putin bereits seinen Arm Richtung Europa ausgestreckt. Diesmal wäre Europa dran, den Arm Richtung Russland auszustrecken. Trump tut es bereits seit einiger Zeit. Vorbei ist die alte Nachkriegs-Strategie der Amerikaner: Die NATO soll die USA in Europa halten, Russland aus Europa halten und die Deutschen unter Kontrolle halten.

 

Das Recht des Stärkeren

Image by Xiang Gao

 

Die Schwachen müssen geschützt und unterstützt werden. So funktioniert unsere Gesellschaft, unser Recht, unser Staat, unser Westen. So funktionieren wir Babyboomer.

Nun kommt einer in Wild-West-Manier daher und führt wieder das Recht des Stärkeren ein. Alle Rechte, die genau das verhindern sollen, werden aus dem Weg geräumt. Alle Hilfsgelder für die Schwachen werden gestoppt. Partnerschaften mit Schwachen werden beendet. 

Auf Charlie Kirks Trauerfeier wird von Trump und seinen Gefolgsleuten der zahlreich erschienen Trauergemeinde ein toxischer Cocktail von Trauer, Religion, Haß und Gewalt gereicht. Als Deutscher fragt man sich: Entwickelt sich das Jahr 2025 zu dem neuen 1933? Damals hat sich Deutschland extrem schnell und radikal in eine Richtung verändert, die weder für Deutschland noch für den Rest der Welt gut war. Entwickeln sich die USA zu dem neuen Deutschland? Eine Frage, die noch vor einem Jahr absolut absurd geklungen hätte.

Vor kurzem erst hat Trump das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium umbenannt. Die komplette US-Militärführung hatten Präsident Trump und sein nun auch "Kriegsminister" genannter Pentagon-Chef Hegseth auf einen Stützpunkt beordert. Um Krieg ging es auch in Trumps Rede. Den Feind sieht er dabei im Inneren.  

 

Wenige Wochen später formiert sich zum ersten Mal ein landesweiter, millionenfacher Widerstand unter dem Motto "No Kings". Bauen sich nach der Spaltung des Landes nun 2 Fronten auf? Das alles geschieht in einem Land, das mit Abstand das meiste Geld in militärische Ausrüstung, Personal, Infrastruktur und Technologie investiert. In amerikanischen Städten ist immer mehr Militär präsent.

 

Neue Partnerschaften unter den Starken entstehen. Putin, Trump und Xi vereint deren Großmachtstreben. Nach und nach nimmt sich jeder was er will. Ukraine, Grönland und Taiwan stehen ganz oben auf den Wunschlisten.

Als Babyboomer fühlt man sich in eine Welt versetzt, die stark an die amerikanischen Western unserer Kindheit erinnern. Da wurde auch jede Auseinandersetzung mit dem Colt ausgetragen. Eine Aktion, die uns so fremd ist. Deshalb fällt es uns auch so schwer, zu denken, was nun gedacht werden muß. 

 

Das Trumpsche Amerika führt wieder das Recht des Stärkeren ein. Damit entsteht ein Klima der Angst. Das ist das Ende einer offenen und freien Gemeinschaft - national wie international.

Wie reagiert man darauf? Man geht auf Distanz zu den USA - so weit es geht. Man entwickelt seine eigene Resilienz gegenüber Krisen, Kriegen und Katastrophen weiter.

 

Seine Stärke kann Amerika am besten in bilateralen Verhandlungen ausspielen - und nicht im globalen Verbund. Dort ist Amerika nur EINER von VIELEN.

Aktuell versucht Trump gerade seinen bisher größten Deal durchzusetzen - den MAKE AMERIKA GREAT AGAIN DEAL. Mit der ersten Stufe baute er richtig Druck auf die DEAL-PARTNER auf.

 

Die Zölle wurden drastisch und kurzfristig erhöht.

 

Jahrzehnte lange wirtschaftliche und militärische Partnerschaften wurden gezielt in Frage gestellt.

Eine Schockwelle breitete sich auf der ganzen Welt aus. Genau die richtige Situation, um  Vertragspartner gefügiger zu machen - man könnte auch sagen erpressbarer zu machen.

Spannend ist nun die zweite Stufe. Der bilaterale Vertragsentwurf für den MAKE AMERIKA GREAT AGAIN DEAL. Darin muß Trump seine wahren Ziele des Deals offenlegen. Er hat ein großes Interesse daran, daß diese geheim bleiben.

 

Im August 2025 ist der DEAL mit dem harmlos klingenden Namen "Neue Grundsatzvereinbarung zwischen der EU und den USA" in Kraft getreten - ohne daß der gesamte Vertragstext veröffentlicht wurde.

 

Warum diese Geheimnistuerei? Ist diese Vereinbarung doch nicht so harmlos wie der Name glauben lassen soll? Das schafft Raum für Spekulationen, auf die wir uns an dieser Stelle auch gerne mal einlassen.

Wurde in dem geheimen Teil des Abkommens die Zukunft Europas für ein paar Zollprozente verkauft?

Aber der Reihe nach:

Gehen wir zunächst einmal davon aus, daß die amerikanische Wirtschaftselite nicht plötzlich komplett verblödet ist und Unberechenbarkeit, Handelskrieg und das Ende sämtlicher Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaftsstrategie hält.

Für welchen Plan könnte sich Trump und die amerikanische Wirtschaftselite begeistern?

80 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges gerät die damals festgelegte Weltwirtschaftsordnung mächtig ins wanken. Neue Mächte, neue Technologien, neue Herausforderungen bedrohen die wirtschaftliche Stellung Amerikas in der Welt.

Amerikas wirtschaftliche Stärken liegen in den Bereichen Finanzen, Energie, Digitalisierung und Militärtechnik. In diesen Bereichen stehen zukunftsweisende globale Transformationen in Richtung Kryptowährung, regenerative Energien, Künstliche Intelligenz und Satelliten/Drohnen-Kriegsführung an. Hier entscheidet sich, ob Trump America wieder great again macht oder nicht. Dazu muß er für Amerika günstige globale Rahmenbedingungen schaffen - am besten eine neue Trumpsche Weltwirtschaftsordnung.

Was wären die wichtigsten Ziele des Plans?

​​

- Die alte Öl-Welt verteidigen, so lange es Öl gibt.

- Neue Rohstoffvorkommen unter Kontrolle bringen, die 

  die schwindende wirtschaftliche Macht des Öls 

  ersetzen.

- Den Dollar als globale Leitwährung langfristig 

  schützen - auch in zukünftiger digitaler Form.

- Die neue virtuelle Welt beherrschen - außerhalb von 

  kleinteiligem, nationalem Recht.

- Die globale Wertschöpfung von Kopfarbeit mittels

  Künstlicher Intelligenz nach Amerika holen.

Hintergrund zu den beiden letzten Zielen:

Der amerikanische Staat hat sich schon lange aus der virtuellen Welt des Internets zurückgezogen und es der Wirtschaft überlassen. Nun drängen die USA darauf, daß alle anderen Staaten diesem Beispiel folgen. Im Prinzip würde das Internet den Status eines Staates erhalten, daß sich eine eigene Rechtsordnung geben kann. Die virtuelle Welt stünde somit außerhalb von der realen Welt und dessen nationalem Recht.

 

Damit wären viele Wachtstumshindernisse der amerikanischen Tech-Giganten aus dem Weg geräumt - insbesondere bei der unternehmerischen Verbreitung der Künstlichen Intelligenz. Der Weg wäre frei, die weltweite Wertschöpfung vieler Kopfarbeiter, in die USA zu holen.

 

Das Szenario würde einiges erklären, wie z.B. Trumps Aussage: "Das goldene Zeitalter von Amerika beginnt genau jetzt" oder Trumps neue Freundschaft zu den Bossen der Tech-Giganten oder seine Begeisterung für die Zölle.

Eine belastbare Einschätzung der zukünftigen globalen Wirtschaftsentwicklung ist ohne Kenntnis über den geheimen Teil der "Neuen Grundsatzvereinbarung zwischen der EU und den USA" nicht möglich.

Nun hat Trump auch offiziell den Zusammenhang zwischen Zöllen und der Regulierung von amerikanischen Tech-Giganten hergestellt.

 

Die WELT schreibt am 26.8.2025: "US-Präsident Donald Trump hat Ländern mit Gesetzen zur Regulierung digitaler Firmen neue Zölle angedroht. "Digitale Steuern, Gesetze zu digitalen Diensten und Vorschriften für digitale Märkte zielen alle darauf ab, amerikanischer Technologie zu schaden oder sie zu benachteiligen", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth SocialFür Produkte von Ländern mit solchen Regelungen wolle er "erhebliche zusätzliche Zölle" einführen sowie den Export von US-Technologien und Chips in diese Länder beschränken – außer, sie heben die von den USA als "diskriminierend" eingestuften Maßnahmen auf. Die USA und ihre Technologiefirmen seien "nicht länger das 'Sparschwein' oder der 'Fußabtreter' der Welt", schrieb Trump. "Zollt Amerika und unseren großartigen Technologieunternehmen Respekt – oder tragt die Konsequenzen!""

Das ist doch mal eine klare Ansage.

Darauf müßte Europa mit genauso klaren Entscheidungen reagieren.

 

Neuer Entscheidungsprozess 

und Masterplan für Europa

Image by Antoine Schibler

Das Ende des Westens ist ein weiterer harter Schlag gegen das Gefühl der Sicherheit, in der wir Babyboomer uns seit unserer Kindheit wähnten. Ja, es gab immer Kriege, Krisen und Katastrophen – aber nur im Fernsehen und nicht in unserem Leben. Wir waren immer, die von der Sonne geküssten. Wir waren immer bei den Gewinnern.

2015 hat unser Leben einen Kipppunkt überschritten. Seitdem leben wir gefühlt in einer Dauerkrise mit Flüchtlingskrise, Coronaepidemie, Klimakatastrophen, Ukrainekrieg, Energiekrise, Inflation, Rezession, Wohnungsnot und eben Trumps Kampf Öl-Welt gegen E-Welt. Nichts erscheint mehr sicher. Epochale Veränderungen passieren – und wir Babyboomer schauen ungläubig zu.

Europa steht vor einer grundlegenden Entscheidung. In welche Richtung geht es? Weiterhin westwärts in Richtung Öl-Welt oder biegt es ab in Richtung Osten in die E-Welt?

Für eine technologisch führende Volkswirtschaft ohne nennenswerte Öl- und Gasvorkommen kann es nur in eine Richtung gehen. In Richtung E-Welt. Damit ist China unser natürlicher Verbündeter im Kampf Öl-Welt gegen E-Welt. Amerika treibt Europa in die Arme Chinas. Damit stehen Europa und China sowie die Technologie entwickelnden Staaten gegen USA und Russland sowie die Öl fördernden Staaten. Verrückte Welt.

 

Auf jeden Fall hat Trump Europa wach gerüttelt. Es braucht ein starkes Europa. Es braucht eine reformierte EU mit einem starken Entscheidungs- und Umsetzungsprozess. Das ist jedoch momentan nicht absehbar.

In unserer Demokratie werden die Entscheider alle 4 – 5 Jahre neu gewählt. Das ist zu oft auch der zeitliche Horizont, in der Politiker denken. Langfristige Masterpläne für ein Land haben es sehr schwer. Gewählt wird nicht der beste Entscheider, sondern der beste Redner, der seinen Wählern das verspricht, was sie hören wollen. Das hat nur wenig mit der Realität zu tun. Oft genug wurde bereits kurz nach der Wahl das Gegenteil von dem gemacht, was vor der Wahl gesagt wurde. Die Bundestagswahl 2025 ist ein gutes Beispiel dafür.

 

Europa und Deutschland sind bzgl. der langfristigen Entscheidungskompetenz global nicht konkurrenzfähig.

Außerdem sind Europa und Deutschland militärisch, technologisch und wirtschaftlich stark von Amerika - und bzgl. der neuen E-Welt teilweise auch von China - abhängig.

Seit der Kolonialzeit nimmt der Einfluß der europäischen Staaten auf das Weltgeschehen kontinuierlich ab. Der Anteil an der Weltbevölkerung und der Wirtschaftsleistung sowie an der militärischen und politischen Macht verringert sich stetig. 

 

In Zeiten von dramatischen Veränderungen wird sich die Situation für das bewahrende, planlose, entscheidungsschwache Europa rasant verschlechtern. Erfolgshungrige, dynamische, ehemalige Kolonien werden die satten, trägen, ehemaligen Kolonialmächte vermehrt überholen. Die Führer Chinas, Russlands und Amerikas verändern aktiv die Welt.

Die deutsche und europäische Führung reagiert mit Panik-Aktionen und Schulden. So sieht kein überzeugender Masterplan für die Zukunft aus. Wer kann Deutschlands und Europas Zukunft aktiv gestalten? ​

 

Deutschland

Biergarten

Deutschlands Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Er erwirtschaftet einen großen Teil der Wirtschaftsleistung und ist eng verbunden mit der deutschen Mittelschicht - dem Rückgrat der deutschen Gesellschaft. Gemeinsam haben sie Deutschlands Wirtschaft in den letzten 3 Jahrzehnten recht erfolgreich in neue Märkte geführt - und wir Babyboomer waren auf vielen Führungspositionen aktiv dabei.

Hier ist die Liste der wichtigsten Industriebranchen in Deutschland nach Umsatz im Jahr 2022:

  1. Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen - 509 Milliarden Euro

  2. Maschinenbau - 269,26 Milliarden Euro

  3. Chemisch-pharmazeutische Industrie - 261,18 Milliarden Euro

  4. Elektrotechnik - 220,79 Milliarden Euro

  5. Ernährungsgewerbe - 218,57 Milliarden Euro

  6. Metallerzeugung und -bearbeitung - 146,53 Milliarden Euro

  7. Bauhauptgewerbe - 110,01 Milliarden Euro

  8. Kunststoffindustrie - 77,11 Milliarden Euro

  9. Papierindustrie - 50,98 Milliarden Euro

  10. Textilgewerbe - 12,79 Milliarden Euro

 

Quelle: Statistisches Bundesamt; VCI

Die 3 größten Industriebranchen machen mehr Umsatz als der ganze Rest. Der Automobilbau hat in den vergangenen Jahren sehr stark von Exporten nach China und in die USA profitiert - genauso wie der Maschinenbau.

 

China baut nun selbst Autos und Maschinen - und entwickelt sich schnell zu einem bedeutenden Wettbewerber deutscher Unternehmen - nicht nur in China. Dabei haben die chinesischen Wettbewerber sehr gewichtige Wettbewerbsvorteile auf ihrer Seite, wie weltweit größter Heimatmarkt bei gleichzeitig relativ geringen Lohnkosten und hoher Umsetzungsgeschwindigkeit sowie massiver politischer Expansionsunterstützung. Da wird es für deutsche Unternehmen keinen Weg zurück in die "goldene Zeit" geben.

Deutschland kämpft mit gravierenden strukturellen Veränderungen. Es bezieht keine billige Energie mehr aus Rußland. Es kann seine Autos und Maschinen immer weniger nach China verkaufen. Die USA sind kein verlässlicher Handels- und Militärpartner mehr. Handelsbeschränkungen wie Zölle lassen das US-Geschäft einbrechen. Trump und Putin zwingen Deutschland zu deutlich höheren Ausgaben für die Landesverteidigung.

 

Zehntausende von Industriearbeitsplätzen sind in kürzester Zeit in Deutschland verlorengegangen. Hinzu kommt, daß riesige Investitionen eines deutschen Chemiegiganten nicht mehr in Deutschland stattfinden, sondern in China. Dessen Heimatort Ludwigshafen verkommt zu einem sozialen Brennpunkt mit heruntergekommener Innenstadt und verfallener Infrastruktur. Kein Ort an dem man unbedingt leben möchte. Genauso wie Duisburg und ....

Der aktuelle Nobelpreisträger für Wirtschaft John Hassler beschreibt die Situation in Deutschland mit folgenden Worten: "Wachstum brauche kreative Zerstörung. Deutschland blockiert diese. Wir halten fest, was vergeht, und verhindern was entstehen könnte. Führt das zu Problemen, klammern wir uns noch stärker an Bestehendes und blockieren Neues noch intensiver."

"Was können wir noch von Euch Deutschen lernen?" ist der entscheidende Satz eines chinesischen Managers, der die Situation der deutschen Wirtschaft aktuell beschreibt.

"Salam aleikum" schmetterten unbekannte Jugendliche auf einem E-Roller deutschen Fußgängern im beschaulichen Rottweil entgegen. Eine Szene, die die neue deutsche Gesellschaft beschreibt.

Das Selbstbewusstsein anderer Nationen und Kulturen gegenüber Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen - mit unserer Unterstützung.

 

Wir haben unser Produktions-Know-how und unsere Produktionsanlagen zusammen mit den Produktionsaufträgen in fremde Länder verschenkt und wir haben fremde Kulturen unkontrolliert in unser Land geholt. Beides kann man nicht mehr rückgängig machen. Auch daran waren wir Babyboomer maßgeblich beteiligt.

 

Was können wir der nächsten Generation mit auf den Weg geben, damit sie ein zukünftiges Deutschland schaffen, von dem andere Nationen wieder lernen können und dem andere Kulturen wieder respektvoll begegnen?

Mensch, Natur und Technologie harmonischer miteinander zu vereinen

 

ist nun wirklich kein neuer Gedanke - aber ein Gedanke, der noch eine viel intensivere Umsetzung vertragen könnte.

Deutschland war seit Beginn der Industriealisierung ein Motor des technischen Fortschritts. Der technische Fortschritt war eine globale Utopie, die von der großen Mehrheit der Menschen getragen wurde. Das war die Basis für unseren Wohlstand.

 

Die Motorfunktion des technischen Fortschritts übernehmen zunehmend andere Länder. Die Basis für unseren Wohlstand bricht weg. Immer mehr Menschen sehen die Zukunft eher schwarz in Deutschland.

 

Mit Hilfe des technischen Fortschritts, die Welt zu retten, statt sie zu zerstören, könnte der Utopie des technischen Fortschritts nochmals einen neuen Sinn und somit einen neuen Schub geben. Deutschland könnte dafür wieder die Motorfunktion übernehmen und somit seinen Wohlstand langfristig sichern.

 

So oder so ähnlich war die Grundidee der Ampelregierung. Eine Herkulesaufgabe mit sehr vielen Herausforderungen und Veränderungen, die in unserer Gesellschaft so leider keine Mehrheit fand. Das wirft die Frage auf:

Ist Deutschland überhaupt noch in der Lage, solch einen langfristigen Plan zu erstellen und umzusetzen?

 

Zum Zustand unserer Gesellschaft spricht Richard David Precht mit dem Soziologen Andreas Reckwitz.

In dieser Situation übernimmt nun ein Lobbyist des Kapitals die politische Führung. Zum Kanzler gewählt, von den Überresten der einst so stolzen deutschen Arbeiterpartei.

 

Round about 2 Billionen Euro hat diese Regierung, innerhalb der laufenden Legislaturperiode zu verteilen. Das ist viel Spielgeld für einen Lobbyisten des Kapitals.

 

Es gibt nur eine hauchdünne Mehrheit von 12 Stimmen für diese Regierung im 21. Deutschen Bundestag. Da beschränkt man sich doch "auf das Machbare" - auf das sich Kapital und Arbeit gemeinsam einigen können. Da werden schnell aus groß angekündigten Reformen kleine Reförmchen und sogar die Stimmen nach harmlosen Bürokratieabbau werden wieder deutlich leiser.

Diese Regierung hat keinen überzeugenden Plan / Koalitionsvertrag / Bundeshaushalt für ein Deutschland von dem andere Nationen wieder lernen können und dem andere Kulturen wieder respektvoll begegnen.

 

Zukunftsplan, Vision oder sogar Utopie?

Absolute Fehlanzeige! Das war aber auch nie das Ziel dieser Regierung. Da befindet man sich in langjähriger CDU-Tradition von Helmut Kohl und Angela Merkel.

Es geht um`s Bewahren - nicht um`s Verändern. Das zeigt eindeutig der Bundeshaushalt 2026. Von den 520 Milliarden Euro, werden 174 Milliarden über Kredite und Sondervermögen finanziert.

  82 Mrd fließen in die Verteidigung

197 Mrd in Arbeit und Soziales, davon

128 Mrd in die Rentenversicherung und

  41 Mrd in`s Bürgergeld.

  20 Mrd in die Gesundheit

 

  46 Mrd in die allgemeine Finanzverwaltung

  34 Mrd in die Bundesschuld / Zinsen

  10 Mrd in das Finanzministerium

    5 Mrd in`s Bundeskanzleramt

  28 Mrd in den Verkehr

    8 Mrd in Wirtschaft und Energie

    8 Mrd in`s Bauen und Wohnen

  21 Mrd in Forschung, Technologie und Raumfahrt

  15 Mrd in Bildung, Familie, Senioren, Frauen, Jugend

    3 Mrd in Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz

 

Bereits jetzt werden 25 % des Bundeshaushaltes zur Finanzierung der Renten verwendet – Tendenz stark steigend. Geld, daß nicht für dringende Zukunftsinvestitionen, Infrastruktursanierungen, Landesverteidigung oder Krisenbewältigungen zur Verfügung steht.

 

Statt dessen müssen dafür Kredite aufgenommen werden, die die Ausgaben für Bundesschuld / Zinsen in den nächsten Jahren ebenfalls stark steigen lassen.

 

Das Geld wird überwiegend für Militär, Alte, Arme, Kranke und Schulden ausgegeben. Wirtschaft, Bauen, Forschung, Bildung und Umwelt erhalten zusammen gerade mal 10 % des Bundeshaushaltes 2026. Wie soll da Optimismus für die Zukunft aufkommen?

Es ist ein Bundeshaushalt des wirtschaftlichen Abstiegs. Der ist weder in Deutschland noch in Europa aufzuhalten. Keiner will es so deutlich sagen - und auch nicht hören. Das war beim britischen EMPIRE und bei der französischen GRAND NATION so - und nun wird es auch bei der deutschen WIRTSCHAFTSMACHT wohl so sein.

 

Die Folge ist eine stetig steigende Zahl an Verarmten, Vereinsamten, Verzweifelten sowie Arbeitslosen, Obdachlosen und Hilflosen. Das kann man als wirtschaftliches Naturgesetz so hinnehmen - oder man gestaltet diesen wirtschaftlichen Abstieg einer Nation mit genau der selben Leidenschaft, Kreativität und Ingenieurskunst wie den wirtschaftlichen Aufstieg.

 

Letzteres wäre auf jeden Fall der intelligentere Weg. Ein Abstieg in Würde nach dem Motto "weniger ist mehr". Weniger Arbeit und weniger Geld - dafür aber mehr Zeit und mehr Freunde. Warum versuchen wir nicht, aus dem reichen Deutschland ein glückliches Deutschland zu machen?

 

Was mache ICH als Babyboomer dafür? Einer, der vollumfänglich Teil des Problems ist. Und der seit dem 1.9.2025 auch Teil des riesigen Rentenproblems ist.

Ich verfolge den oben aufgezeigten Weg in meinem Rentnerleben. Dabei greife ich auf die Vorgehensweise meines bisherigen Berufslebens zurück: Vordenken und vormachen - allerdings mit mehr persönlichen Freiheiten als bisher.

Die neuen, erweiterten staatlichen Aufgaben überfordern die bisherigen staatlichen finanziellen Möglichkeiten bei weitem. Eine schwächelnde Wirtschaft und eine verfehlte Steuerpolitik verstärken das Problem.

Seit dem starken Preisanstieg der Lebenshaltungskosten ist eine Ausgabentransformation von den NICE-2-HAVES (Konsum, Reisen) zu den MUST-HAVES (Wohnen, Ernährung, Bildung, Gesundheit, Pflege) bereits voll im Gange.

 

Insbesondere für Rentner wird die finanzielle Situation immer prekärer. Die unversteuerte durchschnittliche Rente nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherung betrug 2023 für Männer 1298 Euro und für Frauen 902 Euro.

 

Das Statistische Bundesamt hat die Struktur der Konsumausgaben privater Haushalte nach der Haushaltsgröße für das Jahr 2022 ermittelt. Für einen 1-Personen-Haushalt beliefen sich die Ausgaben auf 1833 Euro. Der mit Abstand größte Kostenfaktor waren Wohnen und Energie mit 752 Euro (41 %). Die Ausgaben für einen 2-Personen-Haushalt betrugen 3239 Euro, davon 1145 Euro (35 %) für Wohnen und Energie.

Die Lebenshaltungskosten – insbesondere für das Wohnen – müssen dringend deutlich gesenkt werden. Allerdings ist ein wirklicher Fortschritt nicht erkennbar. Hier hilft ein innovatives Geschäftsmodell für eine neue Art des Bauens, Wohnens, Lebens oder die vermehrte Bildung von Wohngemeinschaften - insbesondere von alleinlebenden Rentnern und alleinerziehenden Eltern.

Wohngemeinschaften in Kombination mit Mobilitätsgemeinschaften und Pflegegemeinschaften sind ein Lösungsansatz für die verstärkt aufkommenden Probleme unserer Gesellschaft wie Altersarmut, Einsamkeit und Pflegenotstand - natürlich mit allen Herausforderungen, die solch ein enges Zusammenleben mit sich bringt.

Eine weitere Ausgabentransformation – vom Konsum zu Zukunftsinvestitionen, Infrastruktursanierungen und Landesverteidigung – ist dringend erforderlich. Es ist jedoch mehr als fraglich, ob das Zuspruch in der Bevölkerung erhält. Steuererhöhungen – insbesondere für Konsum und Wohlhabende - sind unvermeidlich, wenn die staatlichen Leistungen und der soziale Frieden gewahrt werden sollen. Das ist aber nicht der Plan eines Money-First-Kanzlers.

Mit jedem weiteren Babyboomer-Rentner erhöht sich die Arbeits-, Steuer- und Sozialabgabenlast für die Jungen. Das steht im krassen Widerspruch zu deren Work-Life-Balance Vorstellungen. Gleichzeitig müssen sie sich im Job immer mehr gegen die aufkommende ausländische Konkurrenz und die Künstliche Intelligenz (KI) behaupten.

 

Künstliche Intelligenz

Image by Andres Siimon

Die Grundlagen für die Künstliche Intelligenz (KI) wurden schwerpunktmäßig Anfang der 90er Jahre u.a. an der TU München von Jürgen Schmidhuber und seinem Team gelegt. Die NEW YORK TIMES nennt ihn auch den "Vater der Künstlichen Intelligenz". Siehe EverlastAI-Interview mit ihm. 

 

In`s Bewusstsein der Öffentlichkeit kam die KI durch ChatGPT Ende 2022. ChatGPT ist ein KI-Chatbot, der von OpenAI, einem Forschungslabor in San Francisco, entwickelt wurde. In nur zwei Monaten erreichte es über 100 Millionen Nutzer.

Im Jahr 2025 hat die KI den Status eines reinen Technologie-Trends verlassen und ist zu einem zentralen Pfeiler in Gesellschaft, Wirtschaft und globaler Politik geworden. Über folgende Fragen muß schnellstmöglich ein gesellschaftlicher Konsens hergestellt werden.

- Ist die KI nützlich für die Menschheit?

- Ist die KI gefährlich für die Menschheit?

- Ist die KI noch zu stoppen?

- Wie muß die Menschheit auf die KI reagieren?

Ist die KI nützlich für die Menschheit?

 

Der Zugang zum Wissen wird für die Menschheit durch die KI um Dimensionen schneller, billiger und umfassender. Es ermöglicht jedem Menschen mit einem Smartphone oder Computer die sekundenschnelle Beantwortung seiner Fragen.

Die Umsetzung von Kreativität in Form von Text, Graphik, Musik und Film war noch nie so einfach, schnell, effizient und billig wie mit der KI.

Die Übernahme von einfacheren Aufgaben der Kommunikation, Mobilität, Beratung, Sachbearbeitung, Programmierung uvm. erhöht die Produktivität und Qualität von Unternehmen erheblich.

Die Bewältigung von hochkomplexen Aufgaben in der Forschung und Entwicklung ermöglicht die Produktion von neuem Wissen und neuen Fähigkeiten.

Ja, die KI ist nützlich für die Menschheit - wenn man den Menschen einen möglichst niederschwelligen Zugang zum Wissen, zu Fähigkeiten und zu Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen ermöglichen will und wenn man in neue Dimensionen des menschlichen Wissens vordringen will.

Ist die KI gefährlich für die Menschheit?

Mit der Nutzung von Wissen und Fähigkeiten der KI übergibt man im Gegenzug der KI auch Informationen über das was man gerade denkt und macht. Dieses Wissen ist Macht und letztendlich auch Reichtum für die Eigentümer der KI-Rechenzentren.

KI-Rechenzentren benötigen riesige Mengen an Kapital und Energie.

 

KI Rechenzentren können sich nur die Super-Reichen und Super-Mächtigen leisten. Somit kontrollieren nur ganz wenige den Zugang und die Nutzung der KI. In den USA sind es eher die TECH-Giganten. In China ist es eher der Staat. In Europa versucht am mit dem AI Act, eine gesellschaftlich legitimierte Kontrollinstanz für die KI zu installieren. Genau das versucht Trump mit seiner "Make America great again" Strategie zu verhindern. Und hier stellt sich wieder die Frage: Was wurde in dem geheimen Teil der "Neuen Grundsatzvereinbarung zwischen der EU und den USA" vereinbart?

 

Ca. 50 % der KI-Kosten sind Energiekosten. Die Energie muß günstig und unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen. Aktuell können das nur konventionelle Kraftwerke (Atom, Kohle usw.) leisten. Regenerative Energien (Wind, Sonne) sind zwar günstig aber nicht unterbrechungsfrei. Dazu braucht es die Speicherkapazität der E-Mobilität - und letztendlich ein neues Energiekonzept für die neue E-Welt.

Menschen, deren gesellschaftliche und wirtschaftliche Position alleine auf einen Wissensvorteil oder auf Sprachkenntnisse oder auf der Nähe zum Kunden beruhen, werden existentielle Probleme bekommen. Das gleiche gilt für Menschen, die einfache Aufgaben der Kommunikation, der Mobilität, Beratung, Sachbearbeitung und Programmierung ausüben. Es wird sehr viele Menschen betreffen. Es wird den Wohlstand und den gesellschaftlichen Frieden gefährden. Und es wird nur ein Problem von vielen in unserer Zeit sein.

Ja, die KI ist gefährlich für die Menschheit weil sie den Super-Reichen und Super-Mächtigen noch mehr Reichtum und noch mehr Macht ermöglichen und weil sie durch den extrem hohen Energieverbrauch die Lebensgrundlage der Menschheit auf dem Planeten Erde weiter gefährdet und weil sie vielen Menschen die wirtschaftliche Existenzgrundlage entzieht.

Ist die KI noch zu stoppen?

Nein, die KI ist nicht mehr zu stoppen. Der Nutzen für die Menschheit - insbesondere für die Super-Reichen und Super-Mächtigen - ist zu groß.

 

Sobald einer mit der Nutzung von KI anfängt, sind deren Wettbewerber - mehr oder weniger - gezwungen, ihm zu folgen. Das wird der KI eine brutale Verbreitungsgeschwindigkeit verleihen.

Wie muß die Menschheit auf die KI reagieren?

Am besten mit menschlicher Intelligenz. Das bedeutet, die Situation frühzeitig analysieren und konsequent Maßnahmen zum Wohle der Menschheit einleiten.

 

Die EU hat genau das getan mit dem AI Act. GEMINI schreibt dazu Folgendes:

Der europäische AI Act (KI-Verordnung) ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Er umfasst rund 400 Seiten und trat stufenweise ab 2024 in Kraft.

Das Herzstück der Verordnung ist ein risikobasierter Ansatz, der KI-Systeme in vier Kategorien unterteilt: 

  1. Inakzeptables Risiko (Verboten): Bestimmte Anwendungen sind in der EU seit Februar 2025 untersagt. Dazu gehören "Social Scoring" durch Regierungen, Emotionserkennung am Arbeitsplatz oder in Bildungseinrichtungen sowie biometrische Kategorisierungen basierend auf sensiblen Daten.

  2. Hohes Risiko: Systeme, die in kritischen Bereichen wie Gesundheitswesen, Bildung, Personalmanagement (Recruiting) oder Strafverfolgung eingesetzt werden, unterliegen strengen Auflagen. Anbieter müssen Konformitätsbewertungen durchführen, Risikomanagementsysteme etablieren und eine hohe Datenqualität sicherstellen.

  3. Begrenztes Risiko (Transparenzpflichten): Bei Systemen wie Chatbots oder Deepfakes müssen Nutzer klar darüber informiert werden, dass sie mit einer KI interagieren oder die Inhalte KI-generiert sind.

  4. Minimales Risiko: Die Mehrheit der KI-Anwendungen (z. B. Spamfilter oder Videospiele) unterliegt keinen zusätzlichen regulatorischen Anforderungen. 

Spezielle Regelungen für "General Purpose AI" (GPAI) 

Für leistungsstarke Basismodelle (wie die Technologien hinter ChatGPT) gelten seit August 2025 spezifische Transparenzregeln. Anbieter müssen technische Dokumentationen erstellen und offenlegen, mit welchen urheberrechtlich geschützten Daten die Modelle trainiert wurden. 

Wichtige Pflichten für Unternehmen im Jahr 2025

  • KI-Kompetenz (AI Literacy): Seit dem 2. Februar 2025 sind Arbeitgeber verpflichtet, sicherzustellen, dass ihr Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt.

  • Sanktionen: Bei Verstößen drohen drakonische Bußgelder von bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes. 

Soweit GEMINI.

Die Verwendung des nützlichen KI-Wissens und der nützlichen KI-Fähigkeiten wie eingangs beschrieben ist auch in Europa uneingeschränkt möglich. Das wird unser aller Leben verändern. Es wird uns nicht viel Zeit bleiben, uns darauf einzustellen. Deshalb hier schon mal erste Handlungsempfehlungen an Menschen, Unternehmen und Staaten.

Erste Handlungsempfehlungen:

Job - Ziel: Sicherer Arbeitsplatz:

Wer von einem gefährdeten Kopf-Job auf einen ungefährdeten Hand(werker)-Job umsteigen kann, sollte es sofort tun.

 

Wer seine Produktivität und Qualität im Kopf-Job durch die KI deutlich erhöhen kann, sollte es sofort tun.

Regulierung - Ziel: Schutz der Nutzer:

Eine anonyme Nutzung der KI sollte problemlos möglich sein.

Technologie - Ziel: Nutzung regenerativer Energien:

Die Entwicklung von energiesparender optischer Datenverarbeitung muß massiv vorangetrieben werden.

Die Nutzung von Mobilitäts-Akkus für die allgemeine Energieversorgung muß schnellstens massiv vorangetrieben werden. 

Rohstoffe - Ziel: Unabhängigkeit:

Die Reduzierung der Rohstoffabhängigkeit (z.B. seltene Erden) von nicht europäischen Staaten sollte erheblich durch eigene Rohstoffgewinnung in Europa gemindert werden.

Lebenshaltungskosten - Ziel: Resilienz:

Die Kosten für das Wohnen muß auf ein Minimum reduziert werden.

Die Kosten für Energie, Nahrung, Wasser und Abwasser muß auf ein Minimum reduziert werden. Ideal: 100 % Autarkie

Status der KI-Entwicklung:

Aktuell haben die amerikanischen Tech-Giganten wie TESLA und FACEBOOK ihre KI-Strategien vorgelegt. Sie investieren Hunderte von Milliarden in die KI-Infrastruktur, in KI-Chips und in KI-Robotik. Dagegen sind europäische Investitionen in die KI praktisch nicht existent.

KI basierte Text-, Bild- und Musikgeneratoren erschaffen jetzt schon eine neue Medienwelt. 

 

Avatare geben der KI einen menschlichen Körper und Sprache. Sie werden zu Schauspielern, Verkäufern, Beratern, Sachbearbeitern oder Programmierern. 

 

Humanoide Roboter verleihen der KI Arme und Beine und übernehmen einfache Tätigkeiten in Firmen und Haushalten. 

 

Mit autonom fahrenden Fahrzeugen erhält die KI riesige Transportkapazitäten. 

 

Und mit autonom fliegenden Drohnen wird die KI zu einer tödlichen Waffe. 

 

Die KI macht es überwiegend BESSER UND BILLIGER als es Menschen machen können. Immer mehr Menschen werden nicht mehr gebraucht. Bei der industriellen Revolution konnten die Menschen von Muskelarbeit in die Kopfarbeit umsteigen. Wohin steigen nun die Kopfarbeiter um? Zu den Nichtarbeitern?

Die Wertschöpfung der Kopfarbeiter wandert verstärkt in die USA. Die Sozialausgaben für die Nichtarbeiter bleiben hier. Das darwinsche Wirtschaftssystem der USA scheint dem sozialen Wirtschaftssystem Europas überlegen zu sein.

Viele Menschen, Firmen und Staaten werden mit der neuen Situation überfordert sein.​ Auch hier gilt wieder die Devise:

Hilf Dir selbst - sonst hilft Dir keiner.

 

Der Verkaufsprozess

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Der Verkaufsprozess ist der wichtigste Prozess im kapitalistischen Wirtschaftssystem. Dessen Regeln werden global von der WHO und kontinental von der EU und deren Mitgliedsstaaten festgelegt. National regelt es das Wirtschaftsministerium. Länderübergreifend wird der Verkaufsprozess vorallem über die Höhe der Zölle und über die Einhaltung von Vorschriften und Normen bestimmt.

Der Verkaufsprozess wurde mit der rasanten Entwicklung des Internets technologisch und logistisch stark verändert. Gigantische digitale Handelsplattformen wie AMAZON sind entstanden und übernehmen immer größere Anteile des Geschäftes.

Verstärkt wird diese Entwicklung durch die künstliche Intelligenz. Chat GPT beantwortet bereits heute typische Käuferfragen nach den besten Produkten und Händlern in einer relativ hohen Qualität. Kombiniert mit einem Avatar ergibt das einen guten E-Verkäufer, der in vielen Bereichen bereits einem menschlichen Verkäufer deutlich überlegen ist.

Der Verkaufsprozess wurde aber auch durch die immer stärker aufgehende Schere zwischen Arm und Reich stark verändert. Billig-Anbieter wie ALDI, KIK, ACTION und Co. übernehmen in vielen Regionen das Geschäft von den klassischen inhabergeführten Einzelhändlern, die aufgrund des immer stärker wegbrechenden Mittelstandes und des veränderten Kaufverhaltens nicht mehr überleben können.

 

Noch billiger kommen die chinesischen Internet-Handelsplattformen wie TEMU daher, die ihre Pakete ohne Zoll und MwSt direkt an die Verbraucher in die ganze Welt verschicken.

Die geplante Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com wird den Handel in Europa verändern. JD.com ist einer der führenden Anbieter digitaler Verkaufsprozesse. China erhält somit die Entscheidungsgewalt über die angebotenen Produkte der digitalen Welt und der E-Welt in großen Teilen Europas.

Parallel haben sich eigene chinesische Marken entwickelt. In`s öffentliche Bewusstsein sind besonders die Handelsmarken (Alibaba, TEMU) und die Automobilmarken (BYD, NIO) gelangt.

 

Eine ganz erstaunliche Entwicklung hat auch die Technologie-Marke Xiaomi hingelegt. Das Unternehmen wurde 2010 von dem Informatiker Lei Jun gegründet. Nahezu zeitgleich kam der GameChanger Bluetooth Low Energy auf den Markt. Es machte aus Einzelprodukte Produktsysteme, bei denen die Einzelprodukte innerhalb des Produktsystems miteinander kommunizieren.

 

Als chinesischer Smartphone Hersteller hat Xiaomi beste Voraussetzungen um mit der Vielzahl an hervorragenden chinesischen Herstellern von Tablets, Notebooks, Wearables sowie Smart Home, Health Care und Lifestyle Produkten bis hin zu E-Cars das weltweit umfangreichste Produktsystem unter einer Marke aufzubauen. Und im Zentrum steht der Mensch mit dem Smartphone, der das mit der Xiaomi-Software alles steuert.

 

Dabei ist die Unternehmensstrategie ganz einfach: High-Tech and Low Cost - oder anders ausgedrückt: Das beste Preis/Leistungsverhältnis. Das hat Xiaomi  inzwischen zum drittgrößten Smartphone-Hersteller und dessen Gründer zu einem der 100 reichsten Menschen der Welt gemacht.

Xiaomi hat somit bewiesen, daß China inzwischen auch globales Marketing & Sales kann. Das war sicherlich nicht der Plan der westlichen Unternehmen, die damals ihre Produktion nach China verlagerten, um den Profit zu steigern.

Damit beherrscht China nicht nur viele Produktionsprozesse sondern auch immer mehr  Verkaufsprozesse - in der digitalen und realen Welt.

Amerikanische und Europäische Unternehmen haben es schwer, da mitzuhalten. Nun kommt Präsident Trump und zieht die Notbremse für die USA. Zölle hoch. Schluß mit der Globalisierung. Zurück in Richtung Nationalisierung mit America first. Gerne auch in Richtung Kontinentalisierung - wenn Kanada zum 51. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika wird.

Auch Europa muß sich entscheiden, wie es auf die neue Situation reagiert. 

 

Wie entsteht und funktioniert Geld ?

Geld

Das wichtigste Instrument im kapitalistischen Wirtschaftssystem ist Geld. Geld regiert die Welt. Es entscheidet über Arm und Reich sowie über Erfolg und Mißerfolg. Somit entscheidet es auch über die Zukunft dieses Planeten.

 

Aber wie entsteht - und vorallem - wie funktioniert Geld? Eine Frage, die ich mir viel zu spät gestellt habe.

ARTE hat dazu eine Dokumentation mit dem Titel "Kann Geld aus dem Nichts entstehen?" erstellt. In 30 Minuten wird einem klar, wie naiv die bisherigen Vorstellungen vom Geld waren. Sehr empfehlenswert.

Ein stabiles, gut funktionierendes Geldsystem wurde seit den 80er Jahren immer mehr zu einem risikoreichen Zockersystem umgebaut - bei dem Reiche noch schneller noch reicher werden. Dabei tritt immer wieder ein Name prominent in den Vordergrund: BlackRock.

BlackRock, mit Sitz in New York, ist das weltweit größte börsennotierte Investment- und Finanztechnologieunternehmen. Als globaler Vermögensverwalter verwaltet es rund 12,5 Billionen US-Dollar und ist ein wichtiger Aktionär vieler großer Unternehmen.

Zwei deutsche Volksparteien haben nun einen ehemaligen BlackRock Aufsichtsratvorsitzenden zum Kanzler gewählt. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt das oder akzeptiert es zumindest.

Dieses Geldsystem und dieser Kanzler dienen nicht in erster Linie dem Menschen oder dem Erhalt unserer Lebensgrundlage.

Wenn man daran etwas grundlegend verändern will, dann muß man das Geldsystem wieder auf seine ursprüngliche Funktion zurückführen. Besser noch: Man fügt Instrumente hinzu, die eine homogenere Verteilung des Geldes und den Erhalt unserer Lebensgrundlage zum Ziel haben.

 

Krieg und Frieden

Luftschlacht

Wir Babyboomer hatten in Deutschland das Glück, daß wir bisher vom Krieg verschont blieben. Sogar die deutsche Wiedervereinigung verlief friedlich - aber wurde damals bereits die Zündschnur für den heutigen Ukraine Krieg gelegt?

Der MDR schreibt dazu: "Am 12. September 1990 unterzeichneten die Bundesrepublik, die DDR und die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs in Moskau den "Zwei-Plus-Vier-Vertrag". Ob der Kreml bei den Vertragsverhandlungen über den Tisch gezogen wurde, darüber tobt bis heute ein erbitterter Streit. Was Wladimir Putin und seinen Außenminister Sergej Lawrow anbelangt, ist die Sache klar: Für sie symbolisiert jener 12. September 1990, das Datum der Unterzeichnung des Vertrags, den "Verrat des Westens". Ein gebrochenes Versprechen. Denn damals, so ihre Lesart, hätten sich die West-Allierten die russische Zustimmung zum Projekt Deutsche Einheit quasi erschlichen. Mit einer mündlichen Zusicherung: Die Nato werde ohne Zustimmung des Kreml um keinen Zoll in den Osten vordringen. Wladimir Polenow war 1990 Teilnehmer bei den Verhandlungen und sagt heute: "Es war ein Fehler, dass man diese Zusicherungen gegenüber der Sowjetunion, dass die Nato im Osten nicht erweitert wird, nicht schriftlich festgehalten hat. Das war ein sehr großer Fehler. Jetzt müssen wir die Suppe auslöffeln und mit den Folgen dieses Fehlers leben.""

Aus diesem fatalen Fehler hat sich der nächste fatale Fehler entwickelt.

Der ehemalige Heereschef Vladimir Chirkin gibt in einem Interview mit dem russischen Nachrichtensender RBC zu, daß man die Situation in der Ukraine sowie die gesamte Militäraktion komplett falsch eingeschätzt hat. Innerhalb der Armeeführung sei man tatsächlich davon ausgegangen, dass man die Ukraine innerhalb weniger Tage einnehmen könne.

Eine weitere Motivation für den militärischen Einmarsch in die Ukraine könnte auch die wirtschaftliche Situation Russlands sein. Technologisch ist Russland nicht wettbewerbsfähig. Energieträger wie Erdöl und Gas werden in einer zukünftigen E-Welt immer weniger gefragt sein. Somit bleiben Russland - als flächenmäßig größtes Land der Erde - nur noch der Abbau von Rohstoffen und der Anbau von Agrarprodukten.

 

Nach Angaben des Ukrainian Geologic Survey verfügt die Ukraine über Bodenschätze im Wert von fast 15 Billionen US-Dollar, was 5 % des gesamten Bodenschatzes der Welt entspricht. Damit ist die Ukraine eines der rohstoffreichsten Länder Europas und verfügt über die größten Lithium-, Titan- und Uranreserven des Kontinents.

 

Außerdem verfügt die Ukraine über riesige Flächen von Schwarzerde-Böden, die zu den besten Ackerböden der Welt gehören. Sie sind locker, schön krümelig, humusreich, kalkhaltig, oft sehr tiefgründig. Diese extrem fruchtbaren Böden ermöglichen die hohe Getreideernten und machen die Ukraine zur Kornkammer Europas.

 

Nun gehen 3 Jahrzehnte zu Ende, in denen weniger Geld für Militär und mehr Geld für andere Zwecke verwendet werden konnten. Es war eine gute, friedliche Zeit in Europa. Warum geben wir das so leichtfertig auf?

Glauben wir wirklich, daß Putin die NATO angreift -  nachdem militärischen Fiasko, daß die russische Armee gerade in einem verlustreichen Stellungskrieg in der Ukraine erlebt?

 

Ein weiterer Blick auf die jeweiligen Militärausgaben der Länder lässt daran doch erhebliche Zweifel aufkommen. Die hier aufgeführten europäischen Staaten geben mehr als doppelt so viel für das Militär aus als Russland. Die USA alleine geben mehr als 6 mal so viel für das Militär aus als Russland.

 

​Warum also die drastischen Erhöhungen der Militärausgaben wirklich? Ist das Zufall, daß es gerade in den Amtszeiten von dem Money-First-Präsidenten und dem Money-First-Bundeskanzler fällt?

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Auf Telepolis.de hat Lars Lange einen hochaktuellen Beitrag mit der Überschrift "Ukraine-Krieg: Wie totale Schlachtfeld-Transparenz die Militärdoktrin verändert" veröffentlicht. Es folgt eine zusammengefasste  Einschätzung des Autors - ergänzt um einige Anmerkungen:

 

Der Ukraine-Krieg liefert seit 2022 ein Laboratorium für die Wirklichkeit moderner Gefechtsführung. Die totale Transparenz auf dem Gefechtsfeld in Kombination mit hochpräziser Feuerkraft macht jede Bewegung zu einem extremen Risiko. Je größer das bewegte Objekt ist, desto höher ist das Risiko. Bei ungefähr gleich starken Gegnern, ist das das Ende des Angriffskrieges.

Während Russland, China oder der Iran ihre Doktrinen und Produktionslinien radikal anpassen, hält der Westen an Konzepten fest, deren Voraussetzungen – Überraschung, Masse, Bewegung, relative Unsichtbarkeit – sich sehr stark verändert haben und in der alten Form schlicht nicht mehr existieren. Enorme Mittel fließen so in Technologien und Doktrinen, deren operative Halbwertszeit bereits abläuft.

Anmerkung: Putin ist sich der stark limitierten Offensivkraft seiner Armee sicherlich bewusst. Und trotzdem wird im Westen permanent die Angst vor Putin und einem russischen Angriff auf Europa geschürt. Stattdessen sollte lieber das Ende des Angriffskrieges - zumindest auf große und technisch gut ausgestattete Länder - von der Menschheit gefeiert werden. Ein Land kann von tödlicher Feuerkraft zwar getroffen werden - aber nur unter extrem hohen Verlusten erobert werden. Danach wäre der Angreifer selbst so geschwächt, daß er schutzlos potentiellen Angreifern gegenüber stehen würde.

 

Gigantische Herausforderungen

Image by Matt Paul Catalano

Die Verdreifachung der Weltbevölkerung während eines Babyboomerlebens in Kombination mit der rasanten globalen Industriealisierung und Digitalisierung führt zwangsläufig zu gewaltigen Veränderungen auf dem Planeten Erde.

 

Eine gigantische Welle an epochalen klimatischen, pandemischen, demografischen, sozialen, technologischen, wirtschaftlichen, monetären, militärischen, politischen und globalen Herausforderungen bricht nahezu zeitgleich auf uns ein. Das hat es in dieser Intensität noch nie gegeben. 

 

Viele Menschen, Firmen und Staaten werden damit überfordert sein. Renten-, Sozial-, Gesundheits- und Pflegesysteme werden stark unter Druck geraten.

 

Der Mental Health Report des Versicherers AXA zeigt, daß bereits jetzt ein Drittel der Deutschen psychisch erkrankt ist. Hauptursache: Der wirtschaftliche Druck auf die Menschen. Das Geld für Wohnen, Essen, Gesundheit und Pflege wird immer knapper. Wer nicht von der wohlhabenderen Elterngeneration erbt, ist arm dran.

Immer mehr Armut, Einsamkeit und Hilflosigkeit treffen auf immer mehr Krisen, Kriege und Katastrophen. Gleichzeitig kann der Staat immer weniger helfend eingreifen. Gesellschaftliche Spannungen durch Überbevölkerung, Überalterung, Überfremdung, Überforderung und Überschuldung steigen exponentiell.

Zum ersten Mal in unserem Babyboomerleben sieht die Zukunft nicht rosig aus. Europa und Deutschland müssen wirtschaftlich, technologisch und militärisch komplett neu aufgestellt werden. Das hat erste Priorität. Soziales und Ideologisches spielen zukünftig eine untergeordnete Rolle.

Daraus folgt:

 

Hilf Dir selbst – sonst hilft Dir keiner.

Auch wenn sich viele Menschen ungerne intensiv mit der Zukunft auseinandersetzen, ist das doch der erste Schritt zur Selbsthilfe. Daraus ist auch diese Internetseite entstanden - als ich an der Schwelle vom Arbeitsleben zum Rentnerleben stand.

 

Den vorhersehbaren Teil der Zukunft wollte ich für die kommenden 25 Jahre - zumindest tendenziell - analysieren. Natürlich bedarf es einer permanenten Aktualisierung bis dahin. Auf den unvorhersehbaren Teil der Zukunft wollte ich mich und meine Familie mit Resilienz vorbereiten. 

 

Der Staat müßte Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Jeder müßte ein menschenwürdiges Leben führen können. Die Schere zwischen Arm und Reich müßte wieder zusammengehen. Allerdings glaube ich nicht daran, daß es im notwendigen Umfang geschehen wird.

Als Babyboomer fragt man sich schon: 

Hinterlasse ich eines Tages den nachfolgenden Generationen nichts als Probleme? Bin ich nur Teil des Problems oder kann ich auch Teil der Lösung sein?

 

Noch ist Zeit, helfend einzugreifen - damit die nachfolgenden Generationen mit den - von uns mitverursachten - Problemen besser fertig werden können.

Im Zentrum der Überlegungen steht ein schützendes, klimaresilientes, flexibles und kostengünstiges Zuhause, daß die Kinder- und Enkelgeneration bei der Bewältigung der gewaltigen Herausforderungen unterstützt. 

 

Es ist ein HUMAN-FIRST-Projekt. Es ist nicht konform mit den Wachstumszielen der neuen Bundesregierung und den Umsatzzielen der klassischen Bauwirtschaft. Von dieser Seite ist nicht viel Unterstützung zu erwarten. Es ist etwas für Freunde von innovativen Geschäftsmodellen oder Non-Profit-Organisationen.

Auf uns Ingenieure, Wissenschaftler, Architekten, Handwerker und alle anderen Zukunftsmacher kommt es nun an. Nur wir sind in der Lage, eine NEUE ART DES BAUENS, WOHNENS, LEBENS zu entwickeln – eine Art, die BESSER UND BILLIGER ist als das Bestehende:

 

Ein bezahlbares E-Haus für die E-Welt.

Wer sonst könnte solch ein ambitioniertes Projekt realisieren, wenn nicht

wir Babyboomer.

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MAKE FUTURE SMILE AGAIN

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